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#meinarbeitsweg

Jeden Tag machen wir uns auf den Weg – den Weg zur Arbeit. Von der Pendlerpauschale bis zum Parkplatz.

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Frage 1 von 5
Wieviele Kilometer sind erwerbstätige ÖsterreicherInnen im Schnitt täglich unterwegs, um in die Arbeit und wieder nach Hause zu kommen?
  • 28 km
  • 89 km
  • 12 km
Antwort: Im Schnitt sind die erwerbstätigen ÖsterreicherInnen 47 km täglich unterwegs, 28 km entfallen dabei auf den Weg zur Arbeit und wieder zurück.
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Wie entwickelte sich das Schienennetz in Österreich seit dem Jahr 2000?
  • + 300 km
  • + 700 km
  • -670 km
Richtige Antwort: Das Schienennetz ist heute um 670 km kürzer als im Jahr 2000, während das Straßennetz deutlich ausgebaut wurde (Landstraßen +500 km, Schnellstraßen + 300 km)
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Welches Bundesland hat den höchsten PendlerInnenanteil?
  • Salzburg
  • Steiermark
  • Burgenland
Richtige Antwort: Im Burgenland beträgt der Pendleranteil 73,6% , den geringsten Pebndleranteil hat Wien mit 11,8%
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In welchem Bundesland kommen die meisten Beschäftigten mit dem Auto (allein oder in Fahrgemeinschaft) zur Arbeit?
  • Wien
  • Tirol
  • Burgenland
Richtige Antwort: In Burgenland kommen 90% der Beschäftigten mit dem Auto zur Arbeit. In Wien sind es nur 32 %.
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Wieviel Österreicherinnen und Österreicher arbeiten nicht in der Heimatgemeinde, sind also PendlerInnen?
  • 13 %
  • 53,1 %
  • 28 %
Richtige Antwort: 53, 1 % der ÖsterreicherInnen arbeiten nicht in der Heimatgemeinde, sondern in einer anderen Gemeinde (18,4%), Bezirk (21,3%) oder Bundesland (12,6%)
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Du weißt schon einiges zum Arbeitsweg! Lese hier auf der Website, was engagierte BetriebsrätInnen geschafft haben, damit der Arbeitsweg leichter wird und probiere das Quiz nochmal!
Da geht noch mehr! Auf dieser Webseite findest du viele Infos zum Arbeitsweg, probiere das Quiz nochmal und werde zum Arbeitsweg-Profi!

Der Arbeitsweg, was ist das eigentlich genau?

Der Arbeitsweg ist die direkte Route zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Das muss nicht der streckenmäßig kürzeste Weg sein, auch eine verkehrsgünstigere Anreise gilt als solche. Der Arbeitsweg kann auch unvermeidliche Wege (z.B. zum Kindergarten) beinhalten. Ein kurzer Abstecher für private Erledigungen (z.B. Einkauf) gilt arbeitsrechtlich gesehen nicht als Arbeitsweg.

Wenn ein Unfall passiert – Bin ich auf dem Arbeitsweg versichert?

Ein Unfall auf dem Arbeitsweg ist durch die Unfallversicherung geschützt und wird wie ein Arbeitsunfall behandelt. Voraussetzung ist, dass er tatsächlich auf der direkten Route zwischen Wohnung und Arbeitsstätte passiert ist. Den Beweis muss der/die ArbeitnehmerIn selbst erbringen. Ein versicherter Unfall liegt auch dann vor, wenn der Arbeitsweg aufgrund von Betreuungspflichten zum Kindergarten oder zur Schule führt. Ein privater Abstecher (z.B. zum Kaffeehaus) ist vom Unfallversicherungsschutz aber ausgenommen.

Bin ich in der Mittagspause auf dem Weg zum Supermarkt ums Eck versichert?

Wer sich in der Mittagspause schnell Essen besorgt, ist unfallversichert. Allerdings gibt es zwei Dinge zu beachten: Der Ort, an dem man die Pause verbringt, muss sich in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsort befinden und der Grund, warum man sich hinbegibt, muss Notwendigkeiten wie Nahrungsaufnahme beinhalten. Beim Sonnenbad im 10 km entfernten Park wäre man beispielsweise nicht unfallversichert.

Was, wenn Verzögerungen auf dem Arbeitsweg zu Unpünktlichkeit in der Arbeit führen?

§ 8 Absatz 3 im Angestelltengesetz sorgt dafür, dass bei unvorhergesehenen, unverschuldeten Vorfällen dennoch Arbeitszeit „verrechnet“ wird.

Jedoch hat man dem Arbeitgeber/ der Arbeitgeberin die Verzögerung so rasch wie möglich mitzuteilen und den Grund dafür anzugeben. Das Fernbleiben ist so kurz wie möglich zu halten, es gilt, alles zu versuchen, um pünktlich zu sein. Der Absatz besagt, dass man auch dann Entgelt bekommen muss, wenn man „durch wichtige, seine Person betreffende Gründe, ohne sein Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit“ der Arbeit fernbleibt. Die plötzliche Erkrankung eines Kindes, eine Lawine oder ein unangekündigter Streik gelten beispielsweise als berechtigte Gründe. Wenn allerdings vorhersehbar ist, dass man jeden Morgen im Stau steht, stellt das keinen Grund dar, bei Zuspätkommen dennoch Arbeitszeit zu schreiben.

Das Jobticket, kann ich das auch bekommen?

Das Jobticket wird vom Arbeitgeber/ der Arbeitgeberin finanziert und ist eine Streckenkarte für den Weg von der Wohnung in die Arbeit. Es wird zusätzlich zum Gehalt gewährt, jedoch gibt es darauf keinen Rechtsanspruch. Dein Arbeitgeber/ deine Arbeitgeberin entscheidet,  ob dir ein Ticket zur Verfügung gestellt wird. Für ihn/sie bringt es auf jeden Fall eine Steuererleichterung, denn der Betrag kann als Betriebsausgabe von der Steuer abgesetzt werden und es fallen dafür keine Lohnnebenkosten an. Auch für dich ist das Jobticket abgabenfrei.

Die Pendlerpauschale, für wen ist das?

Je nachdem, wie weit der Weg zur Arbeit ist, kann ein Anspruch auf Pendlerpauschale und Pendlereuro bestehen. Man unterscheidet zwischen großem und kleinem Pauschale. Kann ein sogenanntes „Massenverkehrsmittel“, also in der Regel der öffentliche Verkehr, in zumutbarer Weise genutzt werden, steht dir das „kleine Pendlerpauschale“ zwischen 31 EUR (für Strecken von zwei bis 20 km Länge) und 306 EUR (für Strecken über 60 km) monatlich zu. Das Pendlerpauschale stellt einen Freibetrag dar, es vermindert also die Steuerbemessungsgrundlage. Der Pendlereuro ist hingegen ein Absetzbetrag, d.h. die Steuerschuld verringert sich entsprechend. Ob Anspruch auf ein Pendlerpauschale besteht, und wenn ja in welcher Höhe, kann hier berechnet werden: https://pendlerrechner.bmf.gv.at/pendlerrechner/

Welche Beihilfen dein Bundesland PendlerInnen gewährt, erfährst du HIER.

Fahrgemeinschaften

Können einen Beitrag leisten, dass Parkraum effizienter genutzt und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Außerdem können sich Kolleginnen und Kollegen durch gemeinsame Fahrten untereinander besser kennen lernen. So macht der Weg für Fahrer und Mitfahrer mehr Spaß als allein.  Zur Organisierung von Fahrgemeinschaften existieren auch bereits Online-Tools.

https://greendrive.at/de/home/index

https://www.mitfahrboerse.st/

Jobticket

Wenn für die Fahrt in und von der Arbeit öfffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, kann der ArbeitgeberIn für die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte eine Streckenkarte steuerfrei zur Verfügung stellen. Dazu muss dieses Ticket vom Arbeitgeber besorgt und für die Berschäftigten personalisiert sein. Dem Arbeitgeber steht es frei, ob und wenn ja, welchen Beschäftigten er ein Jobticket gewährt. Steuerfrei ist ein solches Jobticket auch dann, wenn es nur bestimmten Gruppen von ArbeitnehmerInnen zur Verfügung gestellt wird.

https://www.vcoe.at/service/fragen-und-antworten/wie-bekomme-ich-das-jobticket

Flexiblere Arbeitszeiten

Einige Betriebe haben die Gleitzeit ausgeweitet, sodass Beschäftigte, die aufgrund der Verkehrslage früher anreisen, ohne Verzögerung einchecken und den Arbeitstag beginnen können. Vielfach wurde der Schichtbeginn an den Takt der öffentlichen Verkehrsmittel angepasst. Anderswo wurde die 4-Tage-Woche eingeführt, wodurch der Arbeitsweg am fünften Tag entfällt.

Mehr zum Thema Gleitzeit: https://kompetenz-online.at/2019/10/03/gleitzeit/

Mehr zum Thema 4-Tage-Woche: https://kompetenz-online.at/2019/04/29/flexibel-fuer-beide-seiten/

Abstellmöglichkeiten

Besonders Beschäftigte, die weitere Anfahrten zu absolvieren haben, brauchen Abstellplätze für ihre Fahrzeuge. Neben PKW-Parkplätzen stellen immer mehr Unternehmen auch Fahrradboxen oder überdachte Fahrradständer zur Verfügung. Das motiviert auch zunehmend, aufs Fahrrad umzusteigen.

https://www.radelt.at/

Shuttledienste

Bei außergewöhnlichen Arbeitszeiten, zu denen keine öffentliche Anbindung an den Betrieb besteht, stellen viele Unternehmen Shuttle-Dienste zur Verfügung, andere bieten Taxi-Gutscheine an.

https://www.vcoe.at/news/details/der-weg-zum-arbeitsplatz-als-unternehmensaufgabe

Und wie kommst du in die Arbeit?
Erzähl uns deine beste Geschichte vom Arbeitsweg!

#meinarbeitsweg

Politische Forderungen

Unsere politischen Forderungen sollen die Bedingungen Beschäftigte auf ihrem Weg zur Arbeit verbessern und einen Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise leisten.

Das Pendlerpauschale soll in einen kilometerabhängigen Absetzbetrag umgewandelt werden, damit jeder/e für dieselbe Wegstrecke dieselbe steuerliche Entlastung erhält, und nicht der/die Besserverdienende mehr. Ein kilometerabhängiger Absetzbetrag ist gerechter, da er einkommensunabhängig wirkt. Das derzeitige Pendlerpauschale ist als gestaffelter Freibetrag ausgestaltet, sodass sich die steuerliche Entlastung in Höhe des jeweiligen Grenzsteuersatzes auswirkt, d.h. je höher jemand in der steuerlichen Progression, desto höher ist die tatsächliche Entlastung.

Als Anreiz zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel soll das große Pendlerpauschale auf jene ArbeitnehmerInnen ausgeweitet werden, die überwiegend öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Job-Ticket: Steuerfreiheit soll auch dann bestehen, wenn der Arbeitgeber dem/r ArbeitnehmerIn die Kosten des Fahrausweises (Jahreskarte) gegen Vorlage der Rechnung ersetzt.

Massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs durch eine Infrastrukturmilliarde. Bei der Streckenführung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Lage der Arbeitsstätten stärker zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollen familienfreundliche Planungselemente, wie etwa die räumliche Nähe von Kinderbetreuungsstätten zu Bahnhöfen (Siehe Beispiel Bahnhof Tullnerfeld), Eingang in die Infrastrukturplanung der Gebietskörperschaften finden.

Billigere Netzkarten: Faktum ist, dass der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel auch eine Frage von Angebot und Preis ist. Die Netzkarten sollen massiv verbilligt werden. Als Vorbild könnte das Wiener Modell einer Jahreskarte um 365.- Euro gelten.

Arbeitszeit: Ein Recht auf 4-Tage Woche würde insbesondere für Menschen mit besonders langen Anfahrtswegen zur Arbeit die Situation verbessern, weil sie um einen Tag weniger die Strapaze von Arbeitswegen auf sich nehmen müssen.

Warum GPA-djp Mitglied werden?

Über 280.000 Menschen in Österreich sind schon Mitglied bei der GPA-djp – weil unsere Mitglieder klar im Vorteil sind:

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Als GPA-djp-Mitglied ist alles inklusive: Arbeitsrechtsschutz, Berufsrechtsschutzversicherung, Berufshaftpflichtversicherung und eine Freizeitunfallversicherung.

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